16/2/26
Heute Morgen um 7 Uhr sind drei Widder zum Schlachten abgeholt worden. Das ist immer ein trauriger Tag, weil einem die Tiere durch den täglichen Umgang recht nahe stehen.

Damit wir die Tiere nicht im Dunkeln einfangen mussten, haben wir gestern mit unseren Steckfix-Horden einen kleinen Pferch aufgebaut, in dem die drei die Nacht verbracht haben. Die Horden mussten zunächst im Schnee gesucht werden, weil wir sie nicht ordentlich weggeräumt hatten.


Schneeverwehungen haben nachts erneut große Schneemengen auf unseren Zugangsweg abgelegt. Der Tiertransporter ist, kurz nachdem er von der Hauptstraße auf unseren Landweg abgebogen ist, steckengeblieben und konnte nur mit einem Traktor herausgezogen werden.
Gut, dass unsere Tiere halbwegs zahm waren. Wir konnten sie an die Leine nehmen und sind 500 m mit ihnen gelaufen. Es hat geholfen, die Widder mit einem Becher voll Pellets zu locken.
Der Transport zur Schlachterei dauerte eine knappe Stunde. Heute Nachmittag können wir schon die Felle abholen. Das macht eine gute Freundin für uns, weil wir wieder vollständig eingeschneit sind. An einigen Stellen des Weges liegen 70 cm Schnee. Wir sind wirklich froh, dass viele Menschen hier sehr hilfsbereit sind.
Wir überlegen, ob wir zukünftig die Tiere spätestens im Dezember schlachten, weil wir mit unseren Gerätschaften nicht auf die derzeitigen Wetterbedingungen eingestellt sind.



















