Futter

13/5/26

Wir wollen die Artenvielfalt auf unserer Weide erhöhen. Johnny sät regelmäßig Gras- und Kräutersamen mit unserer Faunamaster-Sämaschine aus. Da die Grasdecke bereits recht dicht geschlossen ist, können sich die jungen Keimlinge oft nicht gegen die etablierten Pflanzen durchsetzen. Vor allem Weiß- und Rotklee haben sich mittlerweile dennoch gut auf unserer großen Weide etabliert. Die meisten Kräuter aus unserem Saatgut haben wir auf der Weide leider nicht wiederfinden können.

Deshalb haben wir dieses Jahr in unseren Baumkreisen auf der Weide Blumensamen ausgesät. Unser Ziel ist es, dass sich die dort wachsenden Blumen auf die angrenzende Wiese aussäen.

Zunächst habe ich dazu die Grassoden umgedreht.

Einen Teil der Beete habe ich zwei Spaten tief umgegraben, den anderen Teil nur einen Spaten tief. Darunter habe ich mit der Broadfork („Breitgabel“) gelockert. So kann ich beobachten, wie gut sich die Samen etablieren beziehungsweise wie schnell die neuen Pflanzen durch die benachbarten Gräser verdrängt werden.

Die Samen habe ich vor dem Säen in einer Melasse- (bzw. Honig-/Zucker-)Wassermischung (1:9) zusammen mit etwas gekauften Mykorrhizapilzen eingeweicht. Dann habe ich die Masse mit etwas trockener Erde gemischt, damit die Samen besser verteilt werden konnten. Z. T. habe ich die Samen leicht eingeharkt. Teilweise habe ich die Samen ausgestreut und mit etwas Erde bedeckt. In einigen Kreisen habe ich sie nur ausgestreut, ohne sie abzudecken. In die letzten Kreise habe ich vor dem Säen auch etwas von unserem erstmals geöffneten Johnson-Su-Kompost eingeharkt.

Nun kann ich beobachten, welche Methode am besten funktioniert hat.

Im Inneren der Baumkreise hat Johnny die Grasnarbe mit der Fräse geöffnet, und ich habe anschließend mit der Harke das lose Gras abgeharkt. Dort habe ich den Rest der Blumensamen einfach verstreut und hoffe, dass davon auch einige keimen und anwachsen.

Biodiversität, Futter

11/2/26

Nachdem es letzte Woche geschneit hat, liegt draußen immer noch eine durchgängige Schneedecke. Besonders unsere vier dänischen Landhühner waren anfangs nicht begeistert und haben morgens gleich auf der Hühnerleiter wieder kehrt gemacht und sind zurück ins Häuschen.


Die Temperaturen waren in den letzten Tagen immer um den Nullpunkt herum. Johnny hat es geschafft die Zaunstäbe mit dem Hammer in den Boden zu hauen, so dass wir die Schafe und Ziegen umsetzen konnten. Das gibt zwar nicht ganz so viel Ausbeute durch die Schneeschicht, aber zumindest ist die Fläche nicht allzu voll mit Kot.


Außerdem können wir etwas Heu einsparen. Die letzten Winter waren nicht so kalt, daher haben wir nicht viel gebraucht. In diesem Jahr sind nicht so viele Ballen übrig. 

Wir hoffen, die restlichen Ballen reichen bis wieder Gras wächst. Sonst müssen wir noch mehr kaufen. Wir nehmen gerne die kleineren Heuballen, weil wir keine Geräte für das Handtieren haben.

Kleine Heuballen werden in Dänemark Morten Korch Baller genannt. Manchmal sind die im Frühling schon ausverkauft und wir müssen auf die großen Rundballen ausweichen.

Futter, Hühner, umsetzung, winter
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