Die Entscheidung, ob die Tiere auf ein neues Stück umgesetzt werden sollten, ist nicht immer einfach zu fällen. Auf der einen Seite müssen wir im Auge behalten, dass die Pflanzen genug Zeit haben sich zu erholen, deswegen dürfen wir die Tiere nicht allzu schnell umsetzen oder wir müssen die Größe der eingezäunten Stücke stark reduzieren. Gerade wenn das Wachstum der Pflanzen wieder zunimmt, sind diese empfindlich gegenüber häufigem Abgrasen.

In der Kiesgrube sah es noch nicht so aus, als ob die Wachstumsphase wieder richtig losgegangen war. Daher hätten wir die Tiere gerne etwas länger dort gelassen. Kleine Grasreste waren auf der großen Weidefläche noch vorhanden.
Auf der anderen Seite hatten die Tiere jedoch auf einem Großteil der Fläche fast alles abgegrast und teilweise lag reichlich Kot auf der Fläche. Diese Bereiche meiden die Tiere. Da unser Heulager schon stark dezimiert ist, wollten wir nicht ganze Heuballen zufüttern, sondern nur ein Minimum, damit auf jeden Fall beim Füttern etwas Raufutter zur Verfügung steht.


Darüberhinaus hatten besonders die Ziegen bereits einen Großteil der Bäume geschädigt und die Überlebenschance für diese wurde mit jedem Tag geringer. Deswegen haben wir uns entschieden, die Tiere auf das nächste Stück umzusetzen.
